[Gesellschaft] Kurz und bündig auf den Punkt gebracht:
.. Dieses Land hat viele Stärken – und eine große Schwäche: Es wird nur noch
über die Kosten geredet statt über die Chancen. Und genau das ist das Problem. …
Allen denen die nach Karstadt oder Opel so langsam depressiv werden sei dieser feine Beitrag aus der Zeit empfohlen.
… Es waren die Rezepte der Kostendrücker, die Opel in die Krise führten. In ihrem Wahn, die Zulieferer auszuquetschen, verschleuderten die Manager den einzigen Grund, ein Auto mit dem Blitz-Emblem zu kaufen – die Qualität. Innovative Modelle, neue Motoren? Fehlanzeige. Heute hat der Luxushersteller Mercedes in Deutschland einen höheren Marktanteil als der Massenhersteller Opel. In keinem anderen Industrieland, sagen Unternehmensberater, reden die Chefs so viel über cost cutting und so wenig über Strategie. …
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[Web] Auf heise.de habe ich gerade einen Artikel gefunden mit dem ich 100% übereinstimme. Mich wundert es nur, dass diese Argumente nicht öfters öffentlich gemacht werden.
Bitkom-Präsident Willi Berchtold fordert ein höheres Tempo in der Innovationspolitik. Als Beispiel nennt er die versäumten Chancen bei den MP3 Playern. Die Basistechnologie kommt aus Deutschland (Fraunhofer Institut) vermarkten tuens die Anderen.
Zu lange haben wir uns von unserem Stolz auf die deutsche Automobilindustrie blenden lassen und nicht wahrhaben wollen, welche Spitzenpositionen wir in anderen Branchen nach und nach eingebüßt haben und heute noch einbüßen
Dazu könnte man noch ergänzen, dass in den 60er und 70er Jahren außer uns Deutschen kaum andere Länder in nennenswertem Umfang Autos produziert haben. Klar, dass man unter solchen Umständen immer an erster Stelle genannt wird. Und nicht etwa, weil wir fleißiger, besser, gründlicher und was weis ich noch. als die Anderen waren.
Statt die Rahmenbedingungen zu verbessern, habe die deutsche Politik in den letzten Jahren und Jahrzehnten Einzelprojekte gefördert, die häufig am Markt vorbeigingen wie der Schnelle Brüter in Kalkar, der Transrapid und das hochauflösende Fernsehen HDTV.
Genau. Der Transrapid wurde zu Zeiten geplant, als hier noch Dampflokomotiven fuhren. Inzwischen hat sich die Welt verändert. Es gibt sparsame Kurzstreckenjets, alle 200 km steht ein gut ausgebauter Regionalflughafen zur Verfügung und der Eurocity ist auch nicht mehr viel langsamer als ein Transrapid.. Das hindert Verbände oder Politik jedoch überhaupt nicht in schöner Regelmäßigkeit wieder nach dem Transrapid zu rufen. Die wollen lieber in die 60er Jahre zurück zur Schwerindustrie. Da kennen die sich aus. Das ist was solides. Da hat man was. Digitalkamera, MP3, Computer, Innovation? Pah, wer braucht den so was?
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[Computer]
Abteilung “unbekannte Qualitäten deines Macs”. Ich wollte nur kurz mal einige Preise von Dänischen Kronen zu Euro umrechne als ich im “Rechner” den Menüpunkt Konvertieren entdeckte. Darunter gabs dann auch noch Währungen, genau was ich brauchte. Hier konnte ich aus allen möglichen Währeu ngen wählen. Der eigentliche Hit war jedoch, dass unter den Währungen stand Zuletzt aktualisiert am: …. stand. Und unten links ein Button mit Währung aktualisieren.
Dank Internetverbindung (siehe die letzten beiden Einträge) kann ich jetzt einfach ausrechnen was wir hier in Euro ausgegeben haben.
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[Web]
Hallo ihr Dänen,
ihr seit ja ein liebes nettes Volk. Und ihr seit auch viel lockerer als wir. Aber eure WLANs machen mir langsam Sorgen! Gestern konnte ich, wie berichtet, über einen Netgear Router kostenlos surfen. Heute habe ich zusätzlich die Option über einen Linksys Router ins Netz zu gehen. Wieder ungesichert, d.h. mit den Standard Passwörtern. Die bekommt jeder über Googel mit der Abfrage “wlan linksys manual” in weniger als einer Minute.
Andererseits bin ich hier echt “online”. Ich überlege gerade unsere Urlaubsbilder schon mal zum Entwickeln zu schicken, dann kann ich die nächsten Montag gleich in Hamburg abholen.
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[Musik]Endlich: Björks neues Album im gekauft. Die CD ist schon einigen Monate raus, aber erst jetzt im Apple Music Store erhältlich. So hatte ich Zeit mir unvoreingenommen die Kritiken zu Medùlla durchzulesen. Das hörte sich dann so an: Die Platte ist praktisch unhörbar – Natürlich grenzt das Geächze und Gelalle in “The Simplicity Of The Ghost-Like Beast” an vorsätzliche Körperverletzung … – Nur etwas für Sontagsvormittags Vernissagen – Muss man sich reinhören, dann sind einige ganz schöne Melodien dabei – genial – Schwachsinn. Ein Kritiker kam sogar zur Erkenntniss: Total kommerziell, alles schon dagewesen!

Kurz zur CD. Björk hat diesmal fast ganz auf Instrumente verzichtet und ganz auf menschliche Stimmen gesetzt. Trotzdem hört es sich nicht wie ein A-Capella-Album an. Die Stimmung der CD läßt sich nicht beschreiben, man muss sie hören
Also Medùlla gestartet. Beim zweiten Lied wusste ich es: VOLLTREFFER. Was habe die den alle für eine CD gehört? Desired Constellation ist einfach wunderschön, Vökuro irgendwie mystisch, auf Isländisch gesungen. Bei Oceania schwimmen ganze Fischschwärme durchs Lied und Triumph Of A Heart ist fast schon Dancefloor (ganz ohne Strom, also praktisch Öko-Dancefloor :-)).
Ok, Ancestors ist schräg. Aber das wäre dann ein Flopp bei 14 Songs, keine schlechte Quote. Andererseits wird das ähm, Geächze und Gelalle, bei Ancestors von einem so geheimnisvollen Klavier begleitet, dass man dann doch bis zum Schluß dabeibeleit.
Irgendwie war man ja von Björks vorherigen Alben gewarnt, dassirgendwann mal soetwas kommen musste. Aber es dann so schön kommt!
P.S.: Die Titel im Apple Music Store anhören funktioniert nicht. Die ersten 30 Sekunden geben einem keine Idee wie sich das Ganze anhört.
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