Barcamp Berlin 3

Am Wochenende hat das dritte Berliner Barcamp stattgefunden. Es war für mich eine rundherum gelungene Veranstaltung.

Zuerst hatte ich Bedenken wegen der Größe der Veranstaltung, aber die waren schnell verflogen. Das lag zu einem an der exzellenten Organisation, zum anderen an den wirklich guten Räumlichkeiten. Die Hauptstadtrepräsentanz der Telekom bot reichlich Platz und dank der großen Lobby mit Sofas und Stehpulten kam mann schnell untereinander ins Gespräch. Praktisch, dass es den ganzen Tag durchgängig Verpflegung gab, so hatte man nie Hunger und eine lange Mittagspause in der alle ans Buffet stürmen blieb einem erspart.

Bei den Sessions war vom Thema für jeden etwas dabei, ob Nerd oder Normalo. Neun Sessions liefen jeweils parallel, so das man oft die Qual der Wahl hatte. Hier gibt es den einzigen Kritikpunkt de Veranstaltung. In dem großen Bereich hinter der Lobby  war die Akustik recht schlecht. Zum Schluss wollten alle am liebsten in der ersten Reihe sitzen

Ab und zu hörte man den Einwand, dass das Garagen-Feeling von Barcamps aufgrund der Designer Location verloren gegangenen sei. Im Vergleich zum letzten Hamburger Barcamp stimmt das sicher, aber ich habe das nicht als Verlust empfunden. Zumal die Sponsoren sich aus dem eigentlichen Geschehen komplett herausgehalten haben. Man war also unter sich, und das fand ich wichtig. Also hier auch noch mal ein großes Lob an die Veranstalter. 

Fazit: Klasse Wochenende, hat mir sehr viel gebracht, werde ich bestimmt noch oft drüber reden.

Links: Fotos, Barcamp Berlin3, Sessions

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Island, ohne Björk …

… Die Bankenkrise macht es möglich. Gerade schreibt der Spiegel:

… Die in Not geratene Insel muss für Spott nicht mehr sorgen: Ein Brite bot Island beim Internet-Auktionshaus Ebay zur Versteigerung an. Bei Eröffnung der Auktion lag das Mindestgebot bei 99 Pence (1,25 Euro). Obwohl die weltbekannte Sängerin Björk laut Angebotstext nicht mit zum Verkauf stand, gingen 84 Gebote ein. … 

Was lehrt uns das? Vielleicht sollte man in Kultur investieren.

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Tomte – Heureka

 

Tomte - HeurekaNein, nicht neu im CD Regal, sondern wie immer neu auf der Festplatte. Und aus diesem Grund auch leider ohne Aufnäher. Aber wieder mit echt guter Musik. Eine schöne Mischung aus alt Bekanntem und Neuen Ideen. 

Nachdem die letzte CD “Buchstaben Über der Stadt” schon zweit Jahre alt ist hat sich das warten auf jeden Fall gelohnt.

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Das Netz …

… vergisst nie.

Hier z.B. eine Tag-Clowd, die von 123people zu meinem Namen generiert wird.123people.de durchsucht das Web nach personenbezogenen Daten und stellt diese dann übersichtlich strukturiert dar. Klar, das sind alles Daten, die sowieso schon frei im Netz verfügbar sind. Aber in so komprimiert Form bekommen sie dann doch schon einen anderen Wert. 

Bei meinem Daten habe ich zwar nichts gefunden, was ich dort lieber nicht sehen möchte, aber etwas unheimlich ist das alles schon. 

Ärger hatte 123people auch schon, wie hier nachzulesen ist. Das lässt einen ahnen, was sonst noch alles kommen kann.

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Beck vs. Münte

TAZ Headline die x-te. Und wieder einmal haben die es geschafft, dass ich über den Tag gesehen recht oft einen leicht grinsenden Blick drauf hatte. Und die, mit denen ich Heute zu tun gehabt habe, werden zwischendurch immer wieder gedacht haben: Was hat er denn jetzt schon wieder?

Wenn ich tagsüber ab und zu mal grinsend unterwegs war, könnte das hier durchaus einmal der Grund dafür gewesen sein.

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Next08 Videos auf iTunes

Bin gerade per Zufall darauf gestoßen, dass die gesamten Videos der Next08 inzwischen hier auf iTunes zu sehen sind. Und das geht natürlich viel komfortabler, als in meinem alten Beitrag.  Die Tipps gelten selbstverständlich noch immer.

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PeterLicht

Nach “Lieder vom Ende des Kapitalismus” die nächste CD von PeterLicht. Ich hab schon nach dem ersten Hören das Gefühl, dass “Melanchonie und Gesellschaft” hier demnachst ähnlich oft aus den Lautsprechern schallen wird, wie sein Vorgänger. Da bin ich mir ziemlich sicher.

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Zeitungen im iPhone Test

Nach über einem Monat iPhone, habe ich mich daran gewöhnt schnell mal zwischendurch im Internet zu surfen. Besonders News Seiten finde da interessant. Aber was bieten die Verlage dem Mobile Nutzer so alles an? 

Spiegel, Focus, Süddeutsche, TAZ und Stern schicken ihre normalen Seiten. Man muss dann mit iPhone Bordmitteln weitermachen. Das funktioniert durch Touche Technik auch ganz zufrieden stellend. Das es auch besser geht zeigen Welt, Zeit, FAZ und das Handelsblatt (v. links nach rechts).

           
             

Die Welt setzt auf ein kleines Bild plus Thema und Headline. Durch die kräftigen Farben und die fette Schrift wirkt alles recht reißerisch.

Auch die Zeit kommt mit einem Bild, bietet aber zusätzlich zu Thema und Kategorie noch einen Anreißer sowie den Hinweis, dass noch weiterer Text kommt [..].

FAZ, wie gehabt. Thema und Headline. Aber irgendwie wirkt die Seite noch unstrukturiert.

Das Handelsblatt liefert zur Headline jeweils ein Bild und zusätzlich noch Datum und Uhrzeit der Nachricht.

Bei allen Seiten geht es noch Auswahl einer Headline weiter auf eine Seite mit der eigentlichen Nachricht. Hier ist man denn auch in einem Bereich, in dem nur noch mit Text gearbeitet wird, d.h. hier kann man wirklich auch einen längeren Artikel lesen, ohne durch Bilder etc. gestört zu werden.

Am besten gefällt mir der Auftritt der Zeit, gefolgt vom Handelsblatt. So macht Nachrichten lesen unterwegs Spaß. Was nicht heißt, dass es nicht noch besser geht. Die New York Times hat gleich eine iPhone Anwendung geschrieben und kostenfrei in den iTunes Shop gestellt. Es war, glaube ich, meine zweite iPhone Anwendung und ich war sofort begeistert. Die Startseite sieht ähnlich aus wie die der Zeit. Bild, Thema und kurzer Anreißer. Allerdings kann man schon auf der Startseite nach Ressorts filtern, was sehr praktisch ist. Der eigentliche Artikel startet dann immer mit einem großformatigem Bild und dann der Textstrecke. Die Anwendung wäre perfekt, wenn man diesen nervige Werbebalken wegbekommen würde. Aber es besteht nicht mal die Möglichkeit für ein paar $ eine pro Variante der Anwendung zu kaufen, die ohne Werbung auskommt. 

            

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Visionäre Bücher über das Web und die Zukunft

Letztens hatten wir hie eine lange Diskussion darüber, was den wohl die richtungsweisenden und visionärsten Bücher über das Web der letzten 10 Jahre waren. Am Ende blieben drei übrig:

                       

 

  1. Klar. Das Cluetrain Manifest mit dem Satz: 
        Märkte sind Gespräche 
    Das Internet wandelt sich vom reinen Präsentationsmedium zu einer Kommunikationsplattform. Der Benutzer antwortet, jetzt füllt er selber Netz mit Inhalten. Und zwar nach seinen Vorstellungen und nicht nach denen der Marken.
  2. The Long Tail. Die Menge der Nischenprodukte ist weitaus größer als die der Bestseller. Und das Internet ist ein Weg zu diese neuen Märkten.
  3. Und jetzt machen alle mit, selbstorganisiert und ohne Hierarchien.  Und es funktioniert trotzdem, oder genauer: Genau darum funktioniert es. Wikipedia, Linux oder die Aufschlüsselung des menschlichen Genoms (Humangenomprojekt) sind die prominante Beispiele.
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this website is cracked by a … hacker

Systemadministration, Viren, Hacks etc. war noch nie mein Ding, aber diesmal hat jemand meinen Sportsgeist geweckt. Was war los?

Ich betreue für einen Kunden eine Website. Geschrieben wurde sie von einer Hamburger Agentur, ich nehme ab und zu einige redaktionelle Änderungen vor, nichts großes. Seit einiger Zeit landen jetzt immer irgendwelche PHP Dateien auf dem Server. Letzte Woche wurde die Seite dann mehrmals ganz gehackt. In schrillen Farben war dann nur noch “This side is cracked by a turkish/thai or whatever hacker” zu sehen. Was war los? Im Accesslog fand ich dies hier:

Die Seite ist zweisprachig, Deutsch und Englisch. Gesteuert wird das über den Parameter ‘lang’ der die Werte ‘de’ und ‘eng’ enthalten kann (soll). Hier wird er jetzt aber mit einer URL belegt. Und diese URL wiederum zeigt auf eine Datei, die über 2000 Zeilen PHP/HTML Code enthält, zusätzlich noch arrays mit Binärdaten. Alles super strukturiert und kommentiert. 

Aber wie geht’es jetzt weiter? In der index Datei der Website sieht es so aus:

<?php if ($_REQUEST[lang] == "" OR $_REQUEST[lang] == "de") {
  <!-- Deutscher Teil --> }
else {
  <!-- Englischer Teil --> }?>

Wenn es nicht Deutsch ist, dann kann es ja wohl nur noch Englisch sein. Dumm wenn dan im Englischen Teil das hier passiert:

include $_REQUEST[lang]."/"."$_REQUEST[seite].php";

Blöder hätte man das hier nicht programmieren können. Zuerst das fehlende

elseif ($_REQUEST[lang]=="eng") { .. }

und dann noch der direkte Benutzung des Inhalts des Parameters ‘lang’, in dem eben nicht ‘eng’ steht. Jetzt ist die Oben angesprochene Datei erfolgreich eingebettet. Zur Belohnung ist auf der Website nun ein komfortabler Systemmonitor integriert. Passwörter auslesen, Berechtigungen ändern, alles möglich. Für die Datenbank steht ein ein mächtiger Browser zur Verfügung, was will man mehr.

Ich habe das Loch vor etwa 10 Tagen gestopft. Seitdem ist Ruhe, abgesehen davon, dass alle 2 Minuten Requests in der oben beschriebenen Art eingehen. Bin mal gespannt, wie lange die das noch versuchen.

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